Rund um Stuttgart mit dem eBike RadelThon 2018

Nach vielen Jahren habe ich mich mal wieder auf den Weg rund um Stuttgart gemacht. Bereits in der Vergangenheit habe ich hier mehrfach über den RadelThon geschrieben. Eine tolle Tour rund um Stuttgart.

Höhenprofil

RadelThon Höhenprpofil


Vor 10 Jahren habe ich mich hier noch mir meinem Canyon Nerv XC 6  auf den Weg gemacht. Diesmal sollte es aber mit dem Haibike Hardseven 7.0 (2018) auf die Strecke gehen, zum einen um hier die Performance des Akkus und meiner Kondition zu prüfen.

Infotafel am Wegesrand

RadelThon Infotafel

Es war eine schöner Tag in knapp 5h ging es von Tamm über die Solitudeallee nach Stuttgart-Stammheim wo ich dann auf den RadelThon eingebogen bin um diesen in Uhrzeigersinn zu fahren. Zuerst ging es runter an den Neckar und dann über Bad Cannstatt, Untertürkheim, Hedelfingen hoch nah Sillenbuch, Hohenheim, Rohr wo dann der höchste Punkt der Tour überschritten wurde, weiter Richtung Solitude über den Katzenbacher Hof und dann über Korntal wieder auf die Solitudeallee über die es dann wieder Richtung Tamm ging.

Insgesamt eine anspruchsvolle Runde mit 102 Kilometern und insgesamt 1000 Höhenmetern. Die Strecke kann auch gut mit einem Tourenbike gemacht werden, denn gefahren wird meist auf Fahrrad- oder Waldwegen. Mir diesem Bike hat es Laune gemacht. Auf den Flachstecken habe ich auf die Unterstützung verzichtet, um dann aber gut gelaunt und mit Eco-Unterstützung bei Hedelfingen die Steigung hoch nach Sillenbuch anzugehen. Am Ende der Tour waren dann auch noch 2 der 5 Ladebalken vorhanden. Ich denke mit diesem Daten bekommt man einen guten Eindruck davon, was mit einem solchen eBike möglich ist.

Hier noch ein paar Infos zum RadelThon:
GPS-Daten

Statistik:

Übersichtsplan

RadelThon Übersicht

Statistik

RadelThon Statistik

reMarkable–jetzt mit Handschrifterkennung

Bereits zum Verkaufsstart wurde immer wieder vom Hersteller beschrieben, dass auch die Handschrifterkennung beim reMarkable möglich sein soll. Ich persönlich nutze das Pad, wie hier beschrieben bei meiner täglichen Arbeit. Die Notizen sind dann Grundlage für die Berichte. Aus dem Gerät heraus kommen PDF- oder PNG-Dateien, die ich dann entsprechend ablege.

Handschriftliche Notiz auf dem reMarkable

reMarkable handschriftliche Notiz

Nach dem heutigen Firmware-Update ist nun das Handschrifterkennung Wirklichkeit im reMarkable Pad geworden. Von der Haptik her bin ich schon seit der ersten Minute von dem Gerät begeistert. Egal ob Android Handy, Android Tablet oder iPad – Immer hatte ich das Gefühl auf einer Glasscheibe zu schreiben. Mit dem reMarkable Pad ist das jetzt anders – Man hat das Gefühl mit einem Füller oder Bleistift auf Papier zu schreiben. Die nicht ganz glatte Oberfläche nutzt damit natürlich dann auch die Stiftspitzen etwas mehr ab, aber diese sind einfach auszutauschen. Das E-Ink Display kennt man vielleicht auch von verschiedenen E-Book-Readern und es benötigt entsprechend wenig Akkupower und kann fast die gesamte Woche ohne nachzuladen verwendet werden.

Maschinenschrift auf dem reMarkable

Von Hand- in Maschinenschrift gewandelter Text auf dem reMarkable Tablet

Handschrifterkennung: Wie man es sich vorstellt. Alle Notizen werden per Handschriftlich in das Gerät eingegeben und dann muss lediglich der neue Button (A) oben angeklickt werden und schon wird die Handschrift sehr schnell in Maschinenschrift umgewandelt. Die Umwandlung passiert zur Zeit noch auf dem Server von reMarkable und somit ist hier eine Internetzugang (Handyhotspot oder später im Büro) notwendig. Sicher werden jetzt die Kritiker wieder nach der Datensicherheit rufen, aber für mich ist das eine akzeptable Lösung.

Für mich wieder ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und wieder einen Schritt weiter zum Papierlosen Büro. Danke reMarkable – Weiter so!

LaMetric–Anzeige für Büro und Geschäft

Schon vor einiger Zeit habe ich mich an einem Kickstarter Programm namens LaMetric beteiligt und von die Anzeige recht interessant.
IMG_20181101_102530Nachrichten im Lauftext, Steuerung der Sonos Boxen, IFFFT Aktionen, Wettervorhersage und Aktienkurse können über das Gerät angezeigt werden. Im Geschäft können darüber auch die aktuelle Angebote oder Öffnungszeiten im Lauftext gezeigt werden. Auch kann über das kleine, kompakte Gerät die Titel aus Spotify abgespielt werden.

Gesteuert wird das Gerät über eine App vom Smartphone in der dann die Apps, die auf dem LaMetric gezeigt werden sollen, ausgewählt werden. Aufgebaut ist die Anzeige so, dass auf der rechten Seite ein Ikon angezeigt werden kann und die Informationen auf der rechten Seite. Die Laufgeschwindigtkeit für längere Texte kann individuell angepasst werden.

Wie ich finde ein schönes Gadget für Technikfreaks. Bestellt kann das Gerät inzwischen auch über Amazon. Den Link findet Ihr hier

Weitere Infos gibt es auch direkt auf der Homepage von LaMetric.

e-Bike warum – Haibike Hardseven 7.0 (2018)

Noch immer werde ich belächelt, wenn ich nach einem Wochenende von meinen Touren in der Mittagspause berichte.
– Ja, mit Hilfsmotor ist das ja auch gar nichts! Solche oder ähnliche Kommentare bekommt man dann zu hören. Ich habe es aufgegeben dagegen zu argumentieren. Es gibt die mit Motor, die ohne und dann noch die, die gar kein Fahrrad fahren aber trotzdem immer etwas zu kommentieren haben.
Worum geht es bei mir? Ich bin gerne draußen, ich gehen gerne wandern und ich jogge gerne, aber ich fahre auch gerne Rad und habe deshalb auch ein paar gute Bikes. Ich bin nicht der Straßenfahrer, sondern bin gerne quer Feld ein oder auf den Nebenstrecken unterwegs. Dreckig mache ich mich auch gerne einmal und aus diesem Grund fahre ich bereits seit vielen Jahren Mountainbikes.
Leider haben sich die die Aktivitäten in den letzten Jahren aufgrund der fehlenden Zeit etwas minimiert, aber in diesem Jahr sollte es anders werden. So habe ich mich beim Fahrradhändler meines Vertrauens zum ersten Mal auf ein e-Bike gesetzt und bin schon nach einer Runde mit einem breiten Lächeln abgestiegen, denn schon auf der kurzen Proberunde sind mir so viele Ideen gekommen, warum ein solches e-Bike heute, jetzt für mich Sinn macht und nicht erst im Rentenalter, wenn die Knochen nicht mehr mitmachen.
Ich kann meinen Aktionsradius erweitern, ich kann auch mal eine Tour mit vielen Höhenmetern oder Kilometern planen – und das ohne immer wieder an der aktuellen Fitness zu zweifeln und dann doch das Rad im Keller stehen zu lassen. Auch einen Trail im Wald kann man schnell nochmal fahren, weil beim Hochfahren kann man sich ja einfach helfen lassen. Wenn ich auf Tour bin merke ich immer wieder, dass ich auch gerne mal noch ein paar Kilometer drauf packe um noch eine neue Ecke zu erkunden. Bisher wurde die Tour geplant, je nach aktueller Kondition mal ein paar Kilometer oder Höhenmeter mehr oder weniger und daran wurde sich gehalten, um hinterher keine böse Überraschung zu erleben.
Heute, mit dem Haibike Hardseven 7.0, geht es los, die Tour nur grob geplant und dann einfach der Nase nach und noch einen neuen Waldweg ausprobiert, der vielleicht auch mal in der entgegengesetzten Richtung liegt, denn man schafft es ja bestimmt zurück, wenn alle Stricke reißen, dann eben doch mit Unterstützung. So ergeben sich bei einer abendlichen Tour anstatt der geplanten 20km auch schnell mal 50km mit tollen neuen Blickrichtungen.
So ist es für mich keine Frage mehr das Rad mit vollem Stolz aus der Garage zu schieben. Ich muss mir ja nicht helfen lassen, denn das Rad kann ich auch ohne Motor bewegen, aber ich kann mir helfen lassen um die weitere schöne Ecken mit dem Rad zu erkunden, das können die anderen nicht.
Genau deshalb fahre ich ein e-Bike und mit dem Haibike Hardseven 7.0 (2018) macht es auch im Gelände nach einem Starkregen sehr viel Spaß durch den Wald zu fahren.

Haibike – Hardseven 7.0 – Performance

Es ist einfach nur ein großartiges Bike – bisher waren meine bisherigen Bikes (Canyon Yellowstone, Canyon Nerve XC6) einige Kilogramm leichter, was aber erst einmal dem Fahrspaß keinen Abbruch tut.

Innerhalb der letzten 3 Wochen habe ich nun über 350km mit dem Bike gefahren, dabei waren einige Singletrails, Schotterstrecken, Landwirtschaftswege und Straßen. Das Rad musste auch schon mal geschoben werden, da aufgrund des feuchten Untergrundes keine Gripp vorhanden war – Hier unterstützt der Bosch-Motor dann mit einer Schiebeunterstützung um das 23,1KG schwere Gerät komfortabel zu schieben. Ein reines tragen ist in der Gewichtsklasse schon mit sehr viel Anstrengung verbunden und je nach Beschaffenheit des Untergrundes fast nicht zu machen.

Touren wurden bisher zwischen 10km und 112km unternommen und dabei meist nur gelegentlich der ECO-Modus zugeschaltet. Bei diese Touren waren bisher maximal 3 von 5 Ladebalken verbraucht – Hier besteht also noch Luft nach oben, die ich dann in der nächsten Zeit testen werden.
Eine 10km Tour im Tour Modus hat einen Ladebalken gekostet und eine Tour mit kompletter Unterstützung im ECO-Modus auf 50km hat dem 500Wh Akku 2 Ladebalken gekostet.
Für mich sind diese Werte überraschend und lassen mich heute schon freudig auf die nächsten Touren Schauen.´

Für mich bedeutet das nutzen eines Pedelecs nicht die Geschwindigkeit durchgehend auf 25km/h zu treiben, sondern einfach den Gegenwind oder die Hügel mit Hilfe der Unterstützung durch den Motor zu überwinden und damit die Reichweite zu erhöhen. Es geht nicht darum mit einem 23,1KG schweren Bike die Rennradfahren im Training zu überholen – Es geht um den Spaß sich Abends nochmal auf den Drahtesel zu setzen und dann auch mal etwas weiter fahren zu können, als bis zur nächsten Eisdiele – Einfach ab in den Wald und da ist es dann egal ob es erst einmal hoch geht um dann einen tollen Singletrail fahren zu können, denn Unterstützung ist ja zu jeder Zeit genügend da.

Für mich ist das Haibike Hardseven 7.0 (2018) ein tolles Bike, dass sowohl auf der Straße aber vor allem auch im Gelände – ob Feldweg, Schotterpiste oder Singletrail einfach nur rissigen Spaß macht und man nach einer Tour erledigt, aber nicht fix und fertig zuhause ankommt. Für mich eine klare Kaufempfehlung für ein Pedelec.
Wie seht ihr das? Warum fahrt ihr, oder fahrt ihr auf keinen Fall ein Pedelec?